Oh Mann, wie lange ist Ostern jetzt her? Diesen Artikel habe ich vor Wochen geschrieben, komme aber erst
jetzt dazu ihn hier einzustellen. Ständig kein offener Hotspot verfügbar und die Applets vom Betreiber der Blogplattform sind mit meinem Rechner in der Arbeit nich kompatibel. Aber jetzt...
Nach dem kulturellen Erlebnis der der Karfreitagsprozession war dann am Samstag Natur angesagt. Gemeinsam mit Arturo und Alexandra habe ich mich morgens früh um 7:00 in den Trooper gesetzt, nach
zwei Stunden Fahrt sind wir in Mindo angekommen.
Ein kleines Kaff nordwestlich von Quito am Westhang der westlichen Kordilliere auf 1260 m Höhe. Im Planet und allen anderen Reiseführern wird es
als Ausgangsort für Expeditionen in den Nebelwald empfohlen. Insbesondere die großen Populationen von Kolibris und Schmetterlingen werden angepriesen. Entsprechend bunt war das Treiben in den
Strassen – eigentlich gibt es nur eine Strasse und auch die verdient diese Bezeichnung nur, wenn man alle Augen zudrückt. Uns war’s erstmal egal. Da wir alle nicht gefrühstückt hatten, sind wir
erstmal essen gegangen. Und da wir kein richtiges Frühstück auftreiben konnten, gab es ein sehr leckeres Steak auf heißem Stein serviert.
Unter all den angebotenen Touristenattraktionen erschien uns ein Besuch der Cascada Reina Victoria, dem größten örtlichen Wasserfall, das attraktivste Angebot zu sein. Um dort hin zu gelangen musste man zunächst noch ein ganzes Stück mit dem Trooper fahren. Es ging bergauf, die Piste war in erbärmlichem Zustand und Dank des ewigen Regens total matschig. Das Ziel der Fahrt: eine abenteuerliche Dschungelseilbahn. Dort angekommen wollte ich gerade feixend die Vorteile des Troopers rühmen als ein altersschwacher VW Käfer um die Ecke gebogen kam. Ich hab’ keine Ahnung, wie der es dort herauf geschafft hat, egal, ich hab’ einfach die Klappe gehalten. Also auf zur Seilbahn.
Angetrieben wird das ganze von einem ausgebauten Automotor, gesteuert hat es dieser Herr mit drei Pedalen: Gas, Bremse und Kupplung.
So ganz vertrauenserweckend war die Konstruktion nicht. Ich habe erstmal eine Inspektion gemacht. Trageseil und Rolle sahen noch ganz gut aus.
Auch die Verankerung des Trageseils im Boden war für mich noch in Ordnung.
Die Befestigung des Zugseils an der Gondel war schon etwas fragwürdiger.
Egal – auf ging’s zur rasanten Fahrt über 500m und 150 m über Grund. Dummerweise haben die sechs Leute in die Gondel gepackt, obwohl die nur 4 Sitzplätze hat. Frauen und Kinder hingesetzt, und so haben Arturo und ich einen Stehplatz ergattert. Prima, da war die Aussicht wenigstens ungestört. Und diese Türe hat die Sitzplätze auch nicht viel sicherer gemacht.
Dann unbeschadet auf der anderen Seite angekommen ging es dann durch den Nebelwald. Ich finde, das sieht schon ziemlich nach Dschungel aus.
Immer weiter in den Wald hinein, ging unser Pfad.
Bis wir schließlich an der Cascada Reina Victoria ankamen. Man musste zunächst noch eine Treppe
erklimmen,
dann durch den Bach waten,
um dann in Siegerpose vor dem Wasserfall zu posieren.
Auf dem Rückweg haben wir noch ein paar Pflanzen bewundert. Mit großen Blättern,
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